MAXDA Kunden abkassiert oder abgezockt? Staatsanwaltschaft spricht vpn betrügerischen Handlungen

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Wer kennt sie nicht die Werbung von Maxda:

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Ein Unternehmen über das man im Internet eigentlich sehr wenig lesen kann. Das könnte sich nun verändern, denn am gestrigen Tag gab es 2 Veröffentlichungen der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern. Veröffentlichungen die es insich haben, und Veröffentlichungen die dann einen völlig anderen Blick auf das Unternehmen ergeben.

Liest man dann noch diesen Passus, dann kann man von einer Geschäftsverbindung zu diesem Unternehmen nur abraten.

Zitat:

Der Einziehungsanordnung lag folgender Sachverhalt zu Grunde:

Die MAXDA Darlehensvermittlungsgesellschaft mbH hat im Zeitraum vom 1. Juni 2013 bis zum 6. Oktober 2017 in der Regel durch Einschaltung einer Vielzahl von Außendienstmitarbeitern für Tausende von Kunden Darlehensverträge vermittelt bzw. zu vermitteln versucht. Bei Abschluss des Darlehensvermittlungsvertrags wurden den Darlehensinteressenten so genannte Auslagenübernahmeerklärungen zur Unterzeichnung vorgelegt, worin sich die Darlehensinteressenten verpflichteten, die in der Auslagenübernahmeerklärung bereits berechneten Auslagen der MAXDA Darlehensvermittlungsgesellschaft mbH zu übernehmen. In der Folgezeit wurden die Auslagen, die sich in der Regel zwischen 100 und 200 Euro pro Darlehensinteressent bewegten, von der MAXDA Darlehensvermittlungsgesellschaft mbH eingezogen, obwohl dieser tatsächlich keine Auslagen entstanden waren, da die Auslagen von den Außendienstmitarbeitern selbst getragen wurden.

Nach den gerichtlichen Feststellungen wurden die betroffenen Kunden betrügerisch in Höhe der jeweils eingezogenen Auslagen geschädigt.

Da es sich hier um eine offizielle Veröffentlichung der Staatsanwaltschaft handelt, kann man davon ausgehen, das dies dann möglicherweise noch große Folgen für das Unternehmen MAXDA haben. Hier muss die genehmigungsrechtliche Aufsichtsbehörde nun einmal über den Entzug der gerberechtlichen Genehmigung intensiv Nachdenlen.