AVG Altersvorsorgegenossenschaft eG- (k)eine Antwort von James Henry Klein

Auch hier kam die Presseantwort mit 4 Tagen Verspätung nun gut, nun ist ja eine Rückantwort da. Natürlich Herr James Henry Klein veröffentlichen wir diese, damit haben wir kein Problem, warum auch?!. Ich weiß auch nicht so richtig wo ich Herrn Zemke als Ihren Kumpel in der Presseanfrage bezeichnet haben soll? Erschließt sich mir nicht, selbst wenn, menschlich doch eine tolle Sache und nichts Verwerfliches. Alle anderen Antworten überlasse ich nun der Bewertung durch unsere Leser.

Update 14.9.2018:

Nun hat uns Herr Klein eine Antwort auf unsere Presseanfrage übermittelt, die zwar relativ wenig mit unseren Fragen zu tun hat auf die gesamte Pressenafrage bezogen, aber immerhin. Irgendwie scheint Herr Klein aber auch mit dem Datum der Pressenafrage ein Problem zu haben, denn die Presseanfarge war am 6. September 2018. Zumindest die abgebildete in der Mail von Herrn Klein an unsere Redaktion.

Sehr geehrter Herr Bremer,

Ihre EMail vom 13.9. beantworte ich gerne mit Hinweis auf ihre untenstehende EMail vom 6.9., in der Sie selbst die Unzulänglichkeit ihrer „Recherchemethoden“ bestätigt haben. Sie können meine EMail von heute gern veröffentlichen, wie Sie es mit meiner EMail vom 5.9. ja auch ungefragt getan haben.

Ich frage Sie:

  1. Wie kommen Sie dazu, Herrn Zenke als „meinen Kumpel“ zu bezeichnen? Ich kenne Herrn Zenke zwar als Mitglied der AVG, aber ansonsten und insbesondere privat nicht. Auch nicht seine Internet- seiten, die Sie zitiert haben, auf denen er offensichtlich die AVG auch gar nicht erwähnt (Werbungfür die AVG machen wäre nämlich meldungspflichtig gewesen). Es mag zwar für Sie normal sein, ihre Leser zu duzen und kumpelhaft Kommentare einzufordern, meine Welt ist dies aber nicht.
  1. Meine Antwort vom 5.9. „korrespondiere nicht mit Mails, die sie in die Redaktion bekommen haben“ und bestätigen gleichzeitig, dass das ihr Problem sei, dass sie „natürlich nicht immer“ wüssten, „ob das dann wirklich auch Genossenschaftsmitglieder sind“. Wenn das so ist, wieso recherchieren Sie das nicht nach, bevor Sie Meinungen übernehmen von Leuten, die mit uns noch nie zu tun hatten?
  1. In 20 solcher Mails soll davon gesprochen werden, dass sie Kapital verlieren, also „de facto einen Schaden erleiden“. Woher wollen diese Leute das wissen, wenn sie vielleicht überhaupt kein Genossenschaftsmitglied sind? Und woher wollen wirkliche Genossenschaftsmitglieder das wissen, wenn die Auflösung doch erst begonnen hat und noch gar nicht abgeschlossen ist?
  1. In Wirklichkeit ist die Stimmungslage unserer Mitglieder eine ganz andere. Da gibt es nicht nur einige ängstliche Menschen, weil die Zukunft unbekannt ist, sondern in viel größerer Zahl Menschen, die in Kenntnis der bevorstehenden Auflösung ihr Geschäftsguthaben aufgestockt haben. Warum werden die nicht von Ihnen zitiert? Die Antwort kann nur lauten: Weil Sie an solchen Stimmen gar nicht interessiert sind und darüber überhaupt nicht recherchiert haben.
  1. Faktum ist: Die AVG passt nicht in Ihre Schublade von „Abzocke“. Ihre weiteren untenstehenden Fragen beweisen nur, dass Sie vom Geschäftsmodell der AVG keine Ahnung haben und offensichtlich auch nicht die Kenntnis eines normalen Mitglieds. Und dass Sie diesem Umstand durch seriöse Recherche auch gar nicht abhelfen wollen.
  1. Faktum ist: Die Auflösung der AVG erfolgte nicht aus wirtschaftlichen Gründen. Sie ist ordentlich herbeigeführt, gutachtlich bestätigt und von den Mitgliedern mit überwältigender Mehrheit beschlossen worden. Das ist Ihnen gestern auch noch einmal von unserem Prüfungsverband bestätigt worden.

Damit haben wir alle Verpflichtungen erfüllt, auch hinsichtlich Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus gehende Spekulationen dienen nicht dem Interesse unserer „wirklichen Mitglieder“.

Mit freundlichen Grüßen

James H. Klein

Hallo Herr Klein,

ja recht herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Ihre Antwort korrespondiert jedoch nicht mit Mail die wir in die Redaktion bekommen haben. Natürlich, und das ist mein Problem, wissen wir natürlich nicht immer, ob das dann wirklich auch Genossenschaftsmitglieder sind.

Mittlerweile haben wir rund 20 dieser Mails in der Redaktion, die aber alle davon sprechen das sie Kapital verlieren, also ja defacto einen Schaden erleiden. Wie kann das sein? Können Sie Schaden für die Genossenschaftsmitglieder wirklich ausschließen? Das wäre natürlich Prima, wenn dem so wäre.

Unsere  angeblichen Genossenschaftsmitglieder sprechen sogar von erheblichen Verlusten in ihren Mails, immer bezogen auf das was die bei der Genossenschaft investiert haben. Manche sprechend ann schon von „Abzocke“. Eng verbunden mit Ihrer Genossenschaft ist ja Herr TIM Zenke, der ja mit abenteuerlichen Renditen, so die Zuschriften, geworben haben solo. In der Tat die findet man auch heute noch im Internet auf der Seite von Herrn Zemke. Einige Genossenschaftsmitglieder behaupten auch von der eG dann an Herrn Zemke „weitergeführt“ worden zu sein. Haben Sie Kenntnis davon?

Unterstellt Ihre Antwort ist so korrekt dann würden die Gelder die in der letzten Bilanz der AvG eG dokumentiert sind noch vollumfänglich vorhanden sein. Ist das richtig?

Wenn die Genossenschaft so erfolgreich war, das Gegenteil kann ich ja noch nicht behaupten, warum hat man dnan nun die Liquidation der Genossenschaft beschlossen? Welche Hintergründe gab es dafür? Waren das auch Ermittlungen der BaFin zu dem Geschäftsmodel der Genossenschaft?

Einige der „eG Mitglieder“ haben wohl eine Interessengemeinschaft gegründet bzw. sind derzeit dabei, und haben parallel dazu  angeblich juristisch gegen die Vorstände der Genossenschaft, Herrn Zenke und den Prüfungsverband gestellt. Ist Ihnen das bekannt?

Hintergrund soll wohl gewesen sein, das man ihnen immer erzählt hat wie toll sich ihr Geld vermehrt habe, siehe auch Aussagen von Herrn Zemke auf seiner Internetseite zur Genossenschaft die Sie bestimmt kennen, und das keiner der Genossen wusste das die eG wohl erhebliche Verluste gemacht haben soll mit den „Tradinggeschäften“.

Ihre Rückantwort erbitte ich bis zum 10. September 2018.Ich denke es sollte auch in Ihrem Interesse sein hier eine sachgemäße Aufklärung zu schaffen um den Schaden, auchd en Reputationsschaden, für alle Beteiligten so gering als möglich zu halten. Jede Spekulation schadet sicherlich dann Irgendjemand.

Mit freundlichen Grüßen

Redaktion

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